Isla de Providencia

Isla de Providencia - Wo selbst die Götter Urlaub machen

Dieses magische Fleckchen Erde befindet sich in der Südkaribik vor der Küste von Costa Rica und Nicaragua. 7 km lang und 4 km breit ist die Insel um einiges kleiner als die touristische Schwesterinsel San Andrés, die 90 Kilometer südlich liegt.  Wegen seiner beschränkten Größe und des nicht ganz einfachen Flugplans, ist die paradiesische Insel noch völlig unverbraucht und bietet menschenleere, weiße Sandstrände, hügelige Palmenwälder und kristallklares Wasser.

Schauen Sie sich bitte dieses Video über die Inselgruppe San Andrés, Providencia und Santa Catalina an und überzeugen Sie sich selbst von der unglaublichen Schönheit dieses Paradieses.

San Andrés, Providencia und Santa Catalina

Nicht ganz einfach zu erreichen und noch viel schwieriger zu verlassen.

Grüne Kegelberge inmitten türkisgrüner See. Ein natürlicher Garten, in dem Mango, Guanábana und Tamarindo wachsen. Quellwasser versorgen die Insel mit ausreichend Trinkwasser. Die Insel wird Sie in ihren Bahn ziehen, sobald Sie das erste Mal das Meer in all seinen sieben Blaufarben funkeln sehen.
Die Verbindung vom Zentrum Santa Isabel zu den kleinen Dörfern Pueblo Libre, Pueblo Viejo, San Felipe, Aguadulce, Sur Oeste, Casa Baja, Agua Mansa und La Montaña wird durch die einzige Straße, welche die ganze Insel einmal umkreist, geschaffen. Auf einem Fahrrad schaffen Sie eine Inselrundfahrt in einer guten Stunde. An den schönsten Stellen der Insel gibt es Aussichtspunkte, wo Sie sich auf einer Bank ausruhen und die vollkommene Schönheit der Insel genießen können.

Dadurch, dass die Insel nur 4‘000 Einwohner hat und sämtliche Einheimische sich beim Namen kennen, gibt es hier weder Bettler noch Kriminalität. Viele Einheimische können sich problemlos selber versorgen, die Gemeinden verfügen über ein außergewöhnlich gutes Sozial-und Krankennetz und alle Kinder erhalten Schulbildung. Dies gibt dieser kleinen Gemeinschaft noch mehr Stabilität und sorgt dafür, dass Sie sich als Gast stets gut aufgehoben fühlen können. Geschichten von ehemaligen Gästen, die von Einheimischen zum Nachtessen nach Hause eingeladen wurden, sind keine Seltenheit. Wenn Ihnen also die Kinder vom Strand nachlaufen und Ihnen Ihre am Strand vergessene Geldbörse übergeben, müssen Sie nicht staunen. Sie haben es mit einem ausgesprochenen ehrlichen und freundlichen Völkchen zu tun.


Im Norden der Insel liegt mit 995 Hektar Fläche, davon 905 im Meer, der Naturpark von Isla de Providencia. Der Park besteht aus geschützten Korallenbänken, Mangroven, dem Mc Bean See und den kleinen vorgelagerten Atollen „Tres Hermanos“ und „Cayo Cangrejo“. Die UNESCO nahm den Archipel unter dem Namen „Seaflower“ wegen der großen Artenvielfalt, dem Ökosystem und der schönen, unverbrauchten Landschaft in die Biosphärenreservate der Welt auf.

Entdeckt wurde die Insel wahrscheinlich zwischen 1498 und 1502 unter anderem durch holländische, englische, spanische und später auch durch jamaikanische Besatzungen. Die ersten afrikanischen Sklaven wurden Mitte des 17. Jahrhunderts zur Arbeit auf den Tabak- und Baumwollfeldern eingeschifft. Diese beiden Agrarprodukte wahren sehr lange Zeit die Hauptgrundlage der Wirtschaft auf der Insel.