Tauchplätze

Die beliebtesten Tauchplätze in Providencia

Korallenfelder und Tiefen von 15 Meter oder weniger

1. Tetes Platz - Diese Tauchstätte befindet sich direkt draußen vor dem Tauchgeschäft etwa 0.8 km vor der Küste. Die tiefste Stelle hier ist etwas über 12 m und es gibt hier wenig bis gar keine Strömung. Der Tauchgang beginnt über Sand in 9 m Tiefe am untersten Teil einer kurzen, 3 m hohen Wand und folgt dieser Wand. Wenn wir noch 1/2 Tankfüllung haben, kehren wir um und schwimmen zum Boot über der Wand zurück und über ein schrägliegendes Korallenfundament, das mit gesunden Korallen in gutem Zustand bedeckt ist. Die Hauptattraktion hier ist die Vielfalt und die Anzahl von Fischen. In diesem Bereich gibt es immer große Schwärme von mittelgroßen Roten Meerbarben, Grunzern, Schnappern und Soldatenfischen. Wir zögern, diese Behauptung zu machen, aber dies ist wahrhaft ein Tauchplatz, wo Sie sich so fühlen, als ob Sie in einem Aquarium schwimmen. Sie können es uns sagen, wenn Sie nicht mit uns übereinstimmen!

2. Manta-Stadt - Es tut uns ja leid, aber trotz dieses Namens gibt es hier keine Mantarochen. Die einheimische Bezeichnung für jeden Rochen ist Manta, daher der Name. Was Sie hier aber vorfinden werden sind südliche Stachelrochen, einige davon mit  einer Spannweite von 1,5 m. Diese Tauchstelle hat eine Höchsttiefe von fast 14 m. Der Tauchgang beginnt über Sand, wo die Rochen sich gerne aufhalten, und von dort aus schwimmen Sie entlang, inmitten und um große Felder von Korallenhügeln herum, die etwa so groß sind wie ein mittelgroßes Haus. Wenn Sie zwischen den Korallenhügeln durch über den Sand schwimmen, gleiten Sie über Felder von Röhrenwürmern (ghost feather dusters) hinweg, und wenn Sie die Augen offen halten, werden Sie auch einen Blick von den braunen Muränen (brown garden eel) erhaschen, die sich zum Schutz in den Sand zurückziehen, sobald Sie vorbeischwimmen. Die Korallen beherbergen eine ganze Vielfalt von Fischschwärmen und auch gelegentlich eine Moräne oder einen Hummer.

3. Hippie-Ort - Ein Überbleibsel vergangener Jahre. Dies ist ein entzückender kleiner Tauchort an der Ostseite der Insel, auf der Innenseite des Riffs. Er sieht einem südpazifischen Korallenatoll sehr ähnlich. Die tiefste Stelle hier ist 13,4 m und der Tauchgang kann in einer Tiefe von 1,8 m oberhalb der Korallen beendet werden. Die Koralle ist hufeisenförmig und wenn Sie einmal um diesen Kreis herumschwimmen, kommen Sie wieder ans Boot zurück. Außer den interessanten Korallenformationen und den üblichen Lebewesen des Riffs am tieferen Rand auf der anderen Seite werden Sie einen Blick von vorbeischwimmenden Fischschwärmen erhaschen und normalerweise auch einen oder zwei Rochen im Sand.

4. Bajo San Felipe - ist etwa 0,8 km von der Küste entfernt. Es wurde nach dem Stück Land benannt, vor dem es gelegen ist. Der Untergrund in etwa 14 m Tiefe ist sandig, und von dort aus können Sie an dem Fundament eines großen Korallenfelds entlangschwimmen. Wenn unser Tank noch halb voll ist, steigen wir zur Oberseite des Korallenfelds empor und führen unseren Tauchgang in einer Tiefe von 6 m weiter fort; dann kehren wir entweder zum Bootsankerplatz zurück oder wir tauchen in der gleichen Richtung weiter und lassen uns vom Boot abholen. Dieser Ort bietet jede Menge farbenfrohe Schwämme und Korallen und ist einer unserer Lieblingsziele für Nachttauchgänge.

5. Paulinos Platz - Dieser am Südende der Insel gelegene Tauchplatz in der Gegend von Manta-Stadt hat einen sandigen Boden, wo das Boot vor Anker geht. Die tiefste Stelle hier ist 12 m. Vom Boot aus treffen Sie auf ein großes Korallenfeld; es dauert etwa 45 bis 50 Minuten, um um dieses herum zum Boot zurückzukommen. Wir sehen hier oft südliche Stachelrochen, und in letzter Zeit hat sich auch ein großer Zackenbarsch in dieser Umgebung aufgehalten. Wir sehen hier auch öfter mal eine junge Echte Karettschildkröte.
 
Wandtauchgänge - Westlich von Providencia

Entlang dem westlichen Bereich des Korallenbanksystems liegt eine ausgedehnte Mauer. Diese Mauer ist sehr steil und bietet hervorragende Tauchmöglichkeiten (Anmerkung des Verfassers: Ich finde, dass dies eine wunderschöne Wand ist, die es mit anderen Wänden aufnehmen kann, die ich in anderen Teilen der Karibik gesehen habe. Da Wandtauchgänge zu meinen Lieblingssports gehören, könnte ich über jeden dieser Orte in poetische Schwärmerei verfallen, aber ich werde Ihnen das ersparen. Ich werde es Ihnen überlassen, mir mit passenden Superlativen behilflich zu sein.)  Alle Außenwände sind mit großen Schwärmen (Hunderte bis Tausende) von Kreolenlippfischen gesegnet, die am Saum des Korallenriffs entlang strömen, und jede einzelne dieser Tauchplätze bietet Ihnen die Möglichkeit, Schildkröten, Adlerrochen und ab und zu mal einem Hai zu begegnen. An einigen Stellen können Sie in etwa 45 bis 61 m Tiefe eine Plattform erkennen und an anderen Stellen ist das Wasser nur tiefblau. Es gibt mehrere Schluchten und einige kleine Höhlen. Das Höhlensystem ist nicht so ausgedehnt - wenn Sie sich also dafür besonders interessieren, dann ist es besser, Sie wissen das im Vorhinein. Die Strömung hier ist gering bis mäßig stark, was Ihnen reichlich Gelegenheit gibt, das interessante Ökosystem dieser Wand mit Muße zu untersuchen. Obwohl es hier wenig Strömung gibt, führen wir diese Tauchgänge normalerweise als Drift-Tauchgänge durch und lassen uns am Ende des Tauchgangs vom Boot abholen, damit wir einen erholsamen Tauchgang haben und so viel wie möglich Zeit an der Wand verbringen können.


1. Cantil de Santa Catalina - ist ein Tauchgang bis zu 24 m Tiefe über sandigen Boden entlang einer Wand, die bis zu 12 m emporragt. Der Tauchgang beginnt über dem Sandboden, wo es mehrere große Korallenhügel zu untersuchen gibt; von dort aus tauchen wir dann bis zur Wand. An der Wand finden Sie jede Menge gesunder [montanious] Stern-, [lobel] Stern- und Große Sternkoralle. Meist sehen Sie hier auch Schwärme von Kaulbärschen, die die Wand besuchen, und Große Fechterschnecken im Sandboden. Grüne Muränen und Hummer halten sich gerne in den vielen Löchern und Ritzen auf.

2. Canal - besteht eigentlich aus zwei Tauchstellen, der linken und der rechten Seite der Fahrrinne, die zum Hafen von Catalina führt. Die Tauchstelle wird praktischerweise durch die Seeboje gekennzeichnet. Wir ziehen es vor, den Tauchgang an der Außenkante des Kanals zu beginnen, wo Sie in 21 m Tiefe  am Fundament einer 9 m hohen Mauer sandigen Boden vorfinden. Von hier aus können Sie den Kanal hineinverfolgen, an der Wand hinaufschwimmen und Ihren Tauchgang über den Plateaus beenden, die auf jeder Seite des Kanals in 4,5 bis 6 m Tiefe liegen. Dieser Tauchgang bietet eine herrliche Mischung von harten und weichen Korallen, mit einigen dramatischen Säulenkorallen auf der rechten Seite. In den reichlich vorhandenen Löchern und Felsvorsprüngen gibt es eine Vielfalt von Lebewesen zu entdecken.

3. Felipes Platz  - ist ein Lieblingsplatz für Wandtaucher. Der Tauchgang fängt an in etwa 10,5 m Tiefe auf einem Korallenplateau mit einer kurzen Schwimmstrecke zur Wand selbst. Der Eingang zur Wand ist eine Sandrutsche, die Sie in etwa 24 m Tiefe über eine steile und abwechslungsreiche Wand hinausführt, welche manchmal einen Boden erkennen lässt, manchmal nicht. Es ist ausgesprochen beliebt, entlang dieser Wand nach rechts zu schwimmen, bis Sie eine kleine Schlucht erreichen, der Sie bis zum Rand folgen, um von dort aus den Tauchgang auf dem Plateau abzuschließen.

4. Cromis  - Dieser Tauchgang benutzt dieselbe Boje wie Felipes Platz, aber anstatt nach rechts abzubiegen, steuern wir in Richtung links und folgen der Wand. Diese Stelle ist beliebt wegen der großen Anzahl von blauen Chromis, die man hier sehen kann. Wahrhaftig, wenn wir hier sind, tauchen wir gerne nach rechts und schwimmen die Schlucht hinauf, wir gehen also in diese Richtung nur dann, wenn die Strömung es verlangt oder mit Leuten, die schon in Felipes Platz getaucht sind und nun in die andere Richtung gehen möchten, um etwas anderes zu sehen.

5. Confusion (Verwirrung) - hat seinen Namen daher, weil jeder diesen Tauchplatz unter einem anderen Namen kannte. Er beginnt in einer Tiefe von 12 m und geht über eine Wand, die in das tiefblaue Meer abfällt. Taucher jedes Erfahrungsgrads können hier tauchen, je nachdem, was Sie an diesem Tag gerade tun möchten. Dieser Ort ist gut geeignet, um großen Schwärmen von blauen Makrelen, Pferdemakrelen und Gelbschwanz-Schnappern zu begegnen. Und natürlich halten wir auch immer nach den Kreolen-Lippfischen Ausschau, die überall die Wand entlang schwimmen.

6. Connoly - ist eine schöne Wand, die in 12 m Tiefe anfängt und von Sporttauchern im vollen Umfang getaucht wird. Wir tauchen an dieser Stelle nach rechts, und nach etwa 15 Minuten Tauchen bei gemächlicher Geschwindigkeit gelangen wir zu 2 Korallenwänden, die etwa 12 m voneinander entfernt sind. Die Wand auf der rechten Seite hat drei Höhlen. In 24 m Tiefe liegen zwei Höhlen, die miteinander verbunden sind, aber Sie können hier nicht durchschwimmen, da die Passage zu eng ist. In 27,5 m Tiefe gibt es eine größere Höhle, in der Sie Ammenhaie beim Schlafen antreffen können. Üblicherweise schwimmen wir hier die Wand hinauf und beenden den Tauchgang über der Plattform in 12 m Tiefe.

7. Treppe zum Himmel - ist ein tiefer Tauchgang, der in 24 m Tiefe in einer Sandrutsche anfängt, die Sie zu einer eindrucksvollen Schlucht führt, die in die Tiefen des Ozeans abfällt. Von hier aus können Sie verschiedene kleine Plateaus sehen, die so ähnlich wie Treppen aussehen, daher der Name. Die Wand hier ist senkrecht und sehr farbenprächtig und bei klarem Wasser ist die Sicht dramatisch.

8. NX - Stickstoff-Überschuss - so benannt, weil es tief anfängt und sogar noch tiefer wird. Der Rand der Mauer ist bei 30,5 m Tiefe gelegen und diese Tauchstelle liegt über einer tiefen Kluft, die Tiefen von über 60 m erreicht. Aufgrund der Tiefe ist dies ein kurzer Tauchgang, aber die atemberaubende Aussicht lohnt sich wirklich. Dieser Tauchort ist nur für fortgeschrittene Taucher mit Immersion bis zum äußersten Grenzwert des Sporttauchens und wird am besten mit Computern durchgeführt.

9. Schildkrötenfels - ist einzigartig hier aufgrund seiner Struktur und wird daher oft besucht. Es ist ein großer Fels, getrennt von der Wand auf einem kleinen Felsvorsprung. Er ist wie eine Schildkröte geformt, da seine Oberseite rundlich und breit ist und der Sockel des Felses viel schmaler ist als der obere Teil, so dass er wie eine Schildkröte auf einem Podium aussieht. Der Tauchgang beginnt in 18 m Tiefe an einer Boje, die etwa 46 m von der Wand entfernt angebracht ist. Wenn Sie auf die Wand zuschwimmen, kommen Sie zu der Oberseite des Schildkrötenfelsens in 21 m Tiefe. Von hier aus können Sie am Felsen herunter- und herumschwimmen bis zu seinem Sockel bei 36,5 m und dann die Wand entlang. Sie beenden Ihren Tauchgang, wenn Sie die Wand hinaufschwimmen; manchmal kommen Sie in einer kleinen Schlucht heraus mit dramatischen Lichteffekten, wenn Sie in das tiefe blaue Wasser schauen.

10. Espiral - ist eine große Höhle, deren Eingang in 43 m Tiefe liegt. An dem oberen Ausgang dieser Höhle ist ein Loch, zu dem Sie hinaufschwimmen, als ob Sie eine Wendeltreppe hinaufgehen und Sie kommen dann in 30,5 m Tiefe aus der Höhle heraus. Dies ist ein hervorragendes Plätzchen, wo Sie einigen großen Fischen begegnen können, darunter der Nassau-Zackenbarsch und der Hunde-Schnapper. Der Tauchgang geht die Wand entlang und hinauf bis zum oberen Ende der Wand bei 21 m Tiefe.

11. Nicks Ort - ist ein Wandtauchgang, der bei einer am Rand der Wand bei 15 m gelegenen Boje beginnt. Dieser Tauchgang kann bis zum Grenzwert des Sporttauchens durchgeführt werden an einer senkrechten Wand, die mehrere Felszungen hat, die Sie unter sich erkennen können und die sich gegen das blaue Wasser tief darunter konturieren. Halten Sie Ausschau nach besuchenden Riffhaien und Schildkröten, wenn Sie an der Wand entlangschwimmen. Dieser Tauchgang kann in beide Richtungen gemacht werden, je nach Strömung. Wir beenden den Tauchgang auf der Oberseite der Mauer in 15 m Tiefe.

12. Die Höhle - ist eine kleine Höhle, etwa 6 x 3 m, in 33,5 m Tiefe. Hier können Sie viele farbenprächtige Schwämme sehen, bringen Sie also daher eine Lampe mit, damit Sie all die roten, gelben, orangen und grünen Farben sehen können. Der Tauchgang hört auf der Oberseite der Wand auf bei 21 m Tiefe. Sie werden hier die normalen Wandbesucher und Wandbewohner sehen.

13. Planchon - ist ein alter Frachtkahn, der Öltonnen zur Insel transportierte, als er irgendwann während des zweiten Weltkriegs gesunken ist. Er hat die recht dramatische Länge von 91 m und liegt in einer Tiefe von fast 23 m. Er liegt auf seinem flachen Schiffsdeck, und so können Sie einen guten Blick von dem Schiffsrumpf bekommen. Es gibt einige Öffnungen in die Sie hineinschauen können, aber Sie sollten dieses Wrack nicht betreten, da es verfallene Öltonnen enthält. Die Unterseite des Schiffsrumpfs (Oberseite des Wracks) liegt in etwa 14 m Tiefe und ist von einer Vielfalt von Korallen und Rifflebewesen besiedelt worden. Üblicherweise hält sich eine Gruppe von großen bis sehr großen Hunde-Schnappern in dieser Umgebung auf, die sehr dramatisch aussehen.

14. Convento - Diese Tauchstelle ist mit einer Boje markiert und fängt bei einer Tiefe von 15 m am Rand eines Sandkessels an, der von einem 3 m hohen Korallensaum umgeben ist. Wenn Sie dem Rand folgen, kommen Sie an einer Stelle zum Rand der Wand bei 18 m Tiefe, und dort können Sie wählen, ob Sie auf dem Rand bleiben oder zu jeder beliebigen Tiefe die Wand herunter tauchen möchten, bis zur Grenze dessen was Sporttauchern möglich ist. Normalerweise tauchen wir die Wand entlang nach rechts und gegen Ende des Tauchausflugs kommen wir dann zu dem Sandkessel zurück, wo das Boot vertäut ist.

15. Tres Casitas - hat eine Boje in 13,5 m Wassertiefe am Rand der Wand. An diesem Punkt fällt die Wand steil bis auf eine Tiefe von 30 m auf einen flachen sandigen Boden ab. Hier gibt es ein etwa 1 m großes, sehr tiefes Loch in der Koralle. An diesem Ort können Sie gut große Zackenbarsche, Paddelbarsche und Kapitänsfische sehen. Wir beenden den Tauchgang oben auf der Wand in etwa 18 m Wassertiefe.

16. Schnapper-Untiefe - heißt so, da dieser Ort den Ruf hat, dass man hier gut Fische und Meeresschnapper beobachten kann. Wir mögen diesen Tauchplatz, da man hier fast immer auf 1 - 2 m lange Ammenhaie trifft, die unter den Felsvorsprüngen schlafen, die hier vorzufinden sind. Während wir die Wand entlang schwimmen, sehen wir im Allgemeinen vereinzelte Schnapper und Schwärme von roten Makrelen und Pferdemakrelen. Die tiefste Tiefe dieser Tauchstelle liegt bei 21 m. Vor kurzem (März 2006) sind wir hier zum ersten Mal einem gefleckten Schlangenaal begegnet.

Außerhalb des Riffs

Diese Tauchplätze der Insel werden am wenigsten besucht, weil sie mehr von dem offenen Ozeanmilieu - Wogen, Wellen, Wind und Strömungen - beeinträchtigt werden. Wir haben mehrere Orte gefunden die bei den richtigen

Verhältnissen sehr interessant sind.



1. Dos Puntas (Zwei Punkte)  - Diese Stelle besteht aus zwei Unterwassergraten, die an der südlichen Außenseite des Korallenriffs in südlicher Richtung verlaufen. Der Tauchgang fängt in 18 m Wassertiefe an und fällt allmählich bis auf 24 m ab. Während des Tauchgangs schweifen Sie hin und her zwischen den 2 Punkten und vielen gorgorischen Korallen und Steinkorallen in unberührtem Zustand.

2. El Jardin (Der Garten) - Dieser Tauchort, an dem die Strömung manchmal mäßig ist, wird so genannt nach dem Spaziergang, den Sie hier hindurch machen werden. Der Tauchausflug beginnt in einer Tiefe von 21 m an einer sanften Böschung mit Sand und Gras, die einen guten Bestand von Grossen Fechterschnecken aufweist, und setzt sich auf einem gemächlichen Tauchgang über eine Vielfalt von schönen und farbreichen Korallen und Schwämmen fort, darunter viele große Vasenschwämme. Es gibt einige größere Korallenhügel mit Säulenkorallen, die interessante Fischschwärme und gewöhnlich auch Muränen enthalten. Wenn das Wasser klar ist, dann wird die Aussicht, die Ihnen an diesem Tauchort geboten wird, Ihnen einen wahren Sinn geben von der unermeßlichen Weite der Karibik.

3. Crystal - ist ein Schiffwrack am Rand des Riffs in 11 m Wassertiefe. Das Schiff war ursprünglich etwa 61 m lang, und über die Jahre hinweg wurde es allmählich von Stürmen zerbrochen und nun ist es über den ganzen Ozeanboden verstreut. Es bietet gute Befestigungsstellen für Korallen und Schwämme und hat viele schöne Löcher und Deckung, wo sich Fische verstecken und wo Taucher hineinspähen können. Das Wrack bietet  einer  Vielfalt von Fischen ein zuhause, darunter Schnapper und Barrakudas mit gelegentlichen Besuchen von Schwarzspitzen-Riffhaien und Ammenhaien. Sie werden hier bestimmt auch einen großen Schwarm von Kaulbarschen sehen, die ihren eigenen Beitrag zu der Atmosphäre dieses Tauchgangs leisten. Wenn Sie das Wrack erforscht haben, dann machen wir uns am Riff entlang auf, um die vordere Riffstruktur und die Lebensgemeinschaft des Meeres zu sehen.

4. Anita - ist noch ein Schiffswrack. Es liegt auf der Außenseite des Riffs, gegenüber dem Krabben-Inselchen (Cayo Congrejo) und genau wie die Crystal wurde es größtenteils von Stürmen zerbrochen. Das Boot liegt in der Nähe des Riffs in 11 m Wassertiefe und liegt erst seit 2001 dort, daher versucht es noch, in die Riffgemeinschaft hineinzupassen. In dieser Umgebung suchen wir nach Fischen, die hier zu Besuch kommen, und hoffentlich werden wir den großen Schwarm von Tarpon sehen, die hier leben. Nachdem wir das Wrack erforscht haben, ziehen wir los am Riff entlang, welches in diesem Gebiet aus 3 m weiten Säulen von Steinkoralle besteht, die sich vom Boden her 10 m bis zur Oberfläche erstrecken. Es gibt viele kleine Korallenhöhlen und Löcher die man unterwegs erforschen kann.

5. Südbank - ist, wie der Name schon sagt, eine Unterwasserbank am südlichen Ende der Insel außerhalb des Riffs. Örtliche Fischer suchen diese Region häufig auf, um nach Thunfisch und bodenlebenden Fischen zu angeln. Mit 23 m Tiefe ist diese Stelle recht tief und wird oft von starken Strömungen betroffen. Dies ist kein Sicherheitsbelang, da wir diesen Tauchgang als Drift-Tauchgang betreiben, aber es kann einen Einfluss auf das Tauchen haben, da die Strömung uns manchmal schneller von unserer Tauchstätte wegtreibt als wir möchten. Die Anziehungskraft dieser Stelle liegt in der Möglichkeit, etliche sehr große Schnapper und Zackenbarsche zu sehen, wie Taucher in der Karibik sie selten sehen können. Für erfahrene Taucher, die bereit sind, ein Risiko im Hinblick auf die Bedingungen einzugehen und im Hinblick darauf, was an diesem Tag an diesem Ort zu sehen ist, kann dies ein sehr lohnenswerter Tauchgang sein.

6. Tinkam-Kanal - ist ein seichter Tauchgang von 10 m der Sie durch einen Schnitt im Riff direkt vor dem Manzanillo-Strand führt. Es ist interessant, dieser natürlichen Passage zu folgen und herauszufinden, wer oder was sonst die Passage an diesem Tag benutzt. Meist bietet der Kanal perfekte Sichtverhältnisse und hat eine andere Atmosphäre als die Wandtauchgänge oder die Korallenbeete. When die Verhältnisse richtig sind, dann sollte man diesen Tauchgang um seiner selbst willen und als Szenenwechsel genossen werden.

Das nördliche Riff

Das Barriereriff läuft von etwa 1,6 km südlich der Insel, entlang der Ostseite von Providencia, bis zu fast 18 km nördlich der Insel und endet in einem kleinen freiliegenden, sandbedeckten Riffteil, auf dem ein Navigationsleuchtturm steht (rohrförmiger Metallturm mit einem Licht oben an der Spitze). Auf den Karten ist dieses als Niedriges Inselchen (Low Cay) bezeichnet. Es ist örtlich als El Faro bekannt und wird auch Riffpunkt (Point of Reef) genannt. An ruhigen Tagen bieten Abstecher zu diesem Teil des Riffs einen schönen Ausflug und werden normalerweise als Tagesausflüge mit Mittagessen auf dem Inselchen organisiert. Wegen der Entfernung und dem Zeitaufwand kostet dieser Ausflug etwas mehr, aber es lohnt sich.


1. Tafelfelsen - ist eine seichte Stelle mit einer Tiefe von 7,5 m, die auch als Schnorcheltrip getaucht werden kann, aber unserer Meinung nach kann man es als Tauchgang besser genießen. Er besteht aus einem großen System von miteinander verbundenen Kammern mit weiträumigen Passagen. In diesem Umfeld schwimmen Sie unter Fels, aber Sie haben immer einen guten Blick nach draußen. Wenn Sie sich in diesen Kammern aufhalten, haben Sie das Gefühl, in einem Zimmer mit Meeresblick zu sein (aber Unterwasser) und die Lichtschau kann wirklich atemberaubend sein. Deshalb glauben wir, dass man es am besten beim Tauchen sehen kann, denn Sie werden sich bestimmt Zeit lassen wollen, um das Erlebnis zu genießen, sich durch die Kammern hindurchzuschlängeln.

2. Die Bucht - ist ein Wandtauchgang auf der Spitze des Riffs. Sie beginnen Ihren Tauchgang auf einer Sandplattform in 18 m Tiefe, wo sich der Mauerrand befindet. Hier, bei etwa 46 m Tiefe, ist eine Sandstufe sichtbar. Dieser Tauchgang ist auf jeder Tiefe genießbar zwischen der Plattform bei 18 m und der Sporttauchgrenze von 40 m. Ab und zu sollten Sie zurückschauen, weg von den schönen Korallen und Schwämmen an der Wand, um zu sehen, was auf der Tiefe emporgestiegen ist, um an diesem Tag am Rand des Riffs herumzukreuzen.

3. Die Andy - ist ein Wrack in 11 m Wassertiefe an der Außenseite des Riffs. Es wurde über die Jahre hinweg von Stürmen zerbrochen, wodurch viele Verstecke für Fische und andere Lebewesen geschaffen wurden. Hier können Sie gut mittelgroße Nassau-Zackenbarsche sehen und mit etwas Glück auch Riff- und Ammenhaie. Zusätzliche Attraktionen sind zwei Planierraupen, die zur Insel transportiert werden sollten. Nachdem Sie das Wrack besucht haben, können Sie die reichhaltige Korallen- und Sandplattform vor dem Riff erforschen.